Udo Wachtveitl Sprecher

Der gebürtige Münchner, Jahrgang 1958, hatte sein erstes Bühnenengagement mit 19 Jahren an der Schauburg München. 2 Jahre später stand für den Fernsehfilm „Die Weber“ (1979, Regie: Fritz Umgelter) erstmals vor der Kamera. Es folgten Filmrollen in einer Vielzahl hochkarätiger Produktionen, darunter „Bretter, die die Welt bedeuten“ (1979, Regie: Tom Toelle), „Kampf der Tiger“ (1986, Regie: Dieter Wedel), „Die Hexe von Köln“ (1988, Regie: Armin Müller-Stahl), „Vera Brühne“ (2001, Regie: Hark Bohm) sowie „Der blinde Fleck“ und „Meister des Todes“ (2013 - 2015, Regie: Daniel Harrich). Daneben gastierte er an renommierten Spielstätten wie dem Thalia Theater, dem Landestheater Tirol in Innsbruck. dem Münchner Volkstheater und dem Théâtre National du Luxembourg. Sein Kinodebüt gab Wachtveitl in der französischen Produktion „Der Glückspilz“ (1988, Regie: Claude Lelouch).

Ab 1991 ermittelte Wachtveitl im Münchner „Tatort“ und bildete mit seinem Kollegen Miroslav Nemec bis 2026 und mit insgesamt 100 Fällen das dienstälteste Ermittler-Team. Für seine Darstellung des Kriminalhauptkommissars Franz Leitmayr hat er u.a. den Goldenen Löwen, den Bayerischen Fernsehpreis sowie den Grimme-Preis erhalten; er ist Träger des Bayerischen Verdienstordens und der Medaille München leuchtet. 1998 zeichnet der Schauspieler erstmals verantwortlich für Drehbuch und Regie der SWR-Produktion „Silberdisteln“ mit Harald Juhnke, Rosemarie Fendel und Dieter Hildebrandt in den Hauptrollen. 2000 war er für die Filmkomödie „Krieger und Liebhaber“ erneut als Regisseur tätig. Neben seinen zahlreichen Bühnen-, Film- und Fernsehauftritten arbeitet Wachtveitl als künstlerischer Sprecher, nimmt Hörbücher/-spiele auf und tourt mit wechselnden Lese- und Musikprogrammen im deutschsprachigen Raum.

Der Magister der Philosophie hat für die Architekturfachzeitschrift „Baumeister“ über zwei Jahre Kolumnen beigetragen. 2007 betätigte er sich als Stadtdenker in Flensburg. Außerdem ist er Mitherausgeber des Buchs „Tatort. Die Architektur, der Film und der Tod.“ (2013).

Sinfoniekonzerte

Fr 11.12.2026

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4. Sinfoniekonzert
"Antihelden"

Johannes Brahms
Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 73

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Manfred. Dramatisches Gedicht in drei Abteilungen op. 115

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