Lohengrin von Richard Wagner (1850)

König Heinrich Stephan Bootz
Lohengrin Corby Welch
Friedrich von Telramund Brett Carter
Heerrufer Tim-Lukas Reuter
Ortrud Julija Vasiljeva
Elsa Nadja Stefanoff
Vier Edeldamen Jeeho Anja Park, Dohyun Lee, Paula Maria Müller*, Luisa Sagliano
Vier brabantische Edle David Jakob Schläger*, Nikolas Groth*, Luis Gehrmann, Hyeongho Lee
Gottfried Lennard Simon
Mönch Christian Roth


Chor und Extrachor des Staatstheater Mainz
Statisterie des Staatstheater Mainz
Philharmonisches Staatsorchester Mainz

* Junges Ensemble in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik Mainz, dem Peter-Cornelius Konservatorium und der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt

Nach dem Verschwinden ihres Bruders Gottfried wird Elsa von Friedrich von Telramund des Mordes angeklagt. Telramund verlangt ein „Gottesurteil“, eine Entscheidung durch einen Kampf. Ein unbekannter Ritter stellt sich und kämpft für Elsa. Er bezwingt Telramund – lässt ihn aber am Leben. Elsa wird für unschuldig erklärt und einer Hochzeit mit dem Unbekannten steht nichts im Wege – unter einer Bedingung: Sie dürfe ihn niemals nach Namen und Herkunft fragen. Telramund und seine Gattin Ortrud manipulieren Elsa, die verbotenen Fragen an Lohengrin dennoch zu stellen. Telramund will Rache und Lohengrin töten, doch auch den zweiten Kampf gewinnt Elsas Ritter. Lohengrin muss nun öffentlich offenbaren, dass er der Sohn Parzivals, des Gralskönigs, ist. Elsas Bruder Gottfried wird schließlich von Lohengrin erlöst, doch der Gralsritter selbst darf nicht bleiben.

In seiner romantischen Oper verknüpft Richard Wagner Geschichte und Mythologie auf wirkmächtige Weise miteinander. Für den Wagnerverehrer Thomas Mann war die Lohengrin-Musik „vielleicht das Wunderbarste, was er überhaupt geschrieben hat“. Regisseur Erik Raskopf, der schon Das schlaue Füchslein bildstark in Szene gesetzt hat, nimmt sich der mythologischen Sage an und spürt in tieferen Lagen unbeantworteten Fragen nach.