Die Piraten von Penzance von William Schwenck Gilbert und Arthur Sullivan (1879)

Musikalische Leitung: Samuel Hogarth
Inszenierung: K.D. Schmidt
Bühne: Peter Engel
Kostüme: Lucia Vonrhein
Licht: Ulrich Schneider
Chorleitung: Sebastian Hernandez-Laverny
Dramaturgie: Theresa Steinacker

Arthur Sullivan und William Schwenck Gilbert sind als kongeniales Duo aus der englischen Operettenwelt nicht wegzudenken. Mit ihrem britischen Humor und ihrem liebevollen Blick könnten die Geschichten und Figuren kaum ironischer karikiert sein. So auch in ihrem leichtfüßigen Meisterwerk Die Piraten von Penzance, das erstmals in Mainz gezeigt wird – in der neuen deutschen Übersetzung von Inge Greiffenhagen und Bettina von Leoprechting.

Die heitere Handlung ist weder schnell noch unkompliziert erzählt, sie basiert immerhin auf einer Reihe von Missverständnissen und soziokulturellen Unterschieden. Nur so viel: Im Mittelpunkt steht der 22. Geburtstag von Frederic, der für seine Ausbildung nur aufgrund eines Hörfehlers nicht zu den Piloten, sondern zu den Piraten gekommen ist. Nun ist seine Lehrzeit abgeschlossen und Frederic steuert geradewegs eine bürgerliche Lebensführung an. Drei sehr unterschiedliche Gruppen treten zu diesem herrlich verknoteten Operetten-Landgang an: die raubeinigen Piraten, die zwanzigköpfige Töchterschar des Generalmajors sowie die Hüter von Recht und Ordnung, die Polizei.

Regisseur K.D. Schmidt packt sich diese illustre Runde und lässt sie munter aufeinanderprallen. Und zum guten Schluss geht auch noch alles gut aus.

Well, well!