2. Konzert für junge Leute Till Eulenspiegels lustige Streiche

Richard Strauss

Konzertouvertüre c-Moll für großes Orchester o. op. 80 (TrV 125)

Duett-Concertino F-Dur für Klarinette und Fagott mit Streichorchester und Harfe o. op. 147 (TrV 293)

Till Eulenspiegels lustige Streiche op. 28 (TrV 171)

Ates Yilmas · Klarinette
Erik Meßmer · Fagott
Hermann Bäumer · Dirigent und Moderation

Welches Instrument eignet sich wohl am Besten, einen Spaßvogel darzustellen, und wie hört es sich an, wenn er seine Streiche ausheckt, anderen Leuten eine fiese Grimasse schneidet oder zur Abwechslung auch mal verliebt ist? Im 2. Konzert für junge Leute untersuchen wir, wie der Komponist Richard Strauss – ein wahrer Superstar im Erzählen musikalischer Geschichten – die Streiche des berühmten Schelms Till Eulenspiegel in Musik umsetzte. Daneben stehen zwei Werke auf dem Programm, die die Eckpfeiler von Strauss‘ musikalischem Schaffen markieren: Die Konzertouvertüre c-Moll aus der Feder des 19-Jährigen und das Duett-Concertino F-Dur für Klarinette und Fagott mit Streichorchester und Harfe aus seiner späten Schaffensperiode. Letzteres wurde von Andersens Märchen Vom Schweinehirt inspiriert. Treue Fans des Philharmonischen Staatsorchesters Mainz, die darüber hinaus auch Kenner der Andersen-Märchen sind, dürfen sich vorab über die Rollenbesetzung der Prinzessin und des Bettlers freuen: Ates Yilmaz (Klarinette) und Erik Meßmer (Fagott) aus den Reihen des Orchesters sind die Solisten des Duett-Concertinos.

Hermann Bäumer (Foto: Felix Broede)

Hermann Bäumer · Dirigent

Hermann Bäumer ist seit der Spielzeit 2011/12 Chefdirigent des Philharmonischen Staatsorchesters Mainz sowie Generalmusikdirektor des Mainzer Staatstheaters. Seine durchdachten und einfallsreichen Programme sowie die Auseinandersetzung mit außergewöhnlichem musikdramatischem Repertoire bescheren ihm großen Zuspruch von Publikum und Fachpresse. Als einstiger Berliner Philharmoniker weiß er um die Raffinessen guter Orchesterarbeit und wird für seine unprätentiöse und der Musik verpflichtenden Art von Orchestern auf der ganzen Welt geschätzt.

Die letzten Spielzeiten führten ihn u. a. zur Sächsischen Staatskapelle Dresden, dem Bayerischen Staatsorchester München, dem Orchester der Komischen Oper Berlin, dem Tokyo Symphony Orchestra, dem hr-Sinfonieorchester, Iceland Symphony orchestra und dem Norrköpping Symphony Orchestra. In der Saison 2018/19 steht Hermann Bäumer am Pult der China National Opera Bejing, der Neuen Philharmonie Westfalen  und zum wiederholten Male des Bundesjugendorchesters. Zudem ist er seit der Spielzeit 2016/17 Conductor in Residence der Hofer Symphoniker. Hermann Bäumer ist ein begnadeter Entdecker und Wiederentdecker für rares Repertoire sowohl im Musiktheater-, als auch im Konzertbereich. Darüber hinaus ist er landesweit besonders geschätzt für die Zusammenarbeit mit Jugendorchestern wie beispielsweise dem LJO Rheinland-Pfalz. Neben zahlreichen Sinfonie-, Jugend- und Sonderkonzerten dirigiert Hermann Bäumer in dieser Spielzeit u. a. auch Loriot / Wagners Der Ring an einem Abend, Prokofjews Die Liebe zu den drei Orangen, die dt. Erstaufführung von Aperghis‘ Avis de Tempête sowie die Wiederaufnahmen von Verdis Don Carlo und Langaards Antikrist.