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DESCRIPTION:Mit seiner _Rhapsodie in Blue_ hatte der junge George Gershwin 
 1924\nMusikgeschichte geschrieben. Das bahnbrechende Werk\, das Jazz-Eleme
 nte\nund klassische Sinfonik verschmolz\, begeisterte den Dirigenten Walte
 r\nDamrosch derart\, dass er bei Gershwin direkt ein weiteres\nKlavierkonz
 ert in Auftrag gab: Mit pulsierenden Rhythmen\, den\ntypischen Blue Notes\
 , Posaunen-Glissandi und großem Schlagwerk führt\nGershwin im 1925 in der 
 Carnegie Hall uraufgeführten Concerto in F\nsein Vorgängerwerk konsequent 
 fort\, wahrt auf Wunsch des\nAuftraggebers jedoch die klassische dreisätzi
 ge Form. Während der\nerste Satz das vom Charleston gepackte Amerika feier
 t\, ist der\nlangsame zweite Satz vom Blues inspiriert. Das Finale ist ein
  Rondo im\nCharleston-Stil\, das laut Gershwin zu einer „Orgie von Rhythme
 n“\ngerät. \n\nAls Aaron Copland Anfang der 1930er Jahre zum ersten Mal na
 ch\nMexiko-Stadt reiste und das angesagte Tanzlokal „El Salón\nMéxico“ bes
 uchte\, geriet er ins Schwärmen: „Auf eine\nunerklärliche Weise spürt man 
 beim Umherstreifen durch jene\nüberfüllten Hallen […] jenes elektrisierend
 e Gefühl\, das einen\nbisweilen an fernen Orten überkommt: plötzlich das W
 esen eines\nVolkes zu erkennen – seine Menschlichkeit\, seine ganz eigene
 \nSchüchternheit\, seine Würde und seinen einzigartigen Charme.“\nFaszinie
 rt von den Menschen und der besonderen Atmosphäre dieses\nOrtes\, komponie
 rte Copland sein gleichnamiges Orchesterwerk\, in das er\nverschiedene mex
 ikanische Volksweisen integrierte. Zu seiner großen\nÜberraschung und Freu
 de wurde _El Salón México_ bei der\nUraufführung 1937 in Mexiko begeistert
  aufgenommen und zählt seither\nzu seinen meistgespielten Werken. \n\nDie 
 vibrierende Atmosphäre im Big Apple fing Leonard Bernstein in\nseiner Musi
 k zum Ballett _Fancy Free_ von Jerome Robbins ein. Die\nHandlung des Balle
 tts spielt an einem heißen Sommertag im New York\nCity der 1940er Jahre: D
 rei Matrosen haben 24 Stunden frei und wollen\nsich auf ihrem Landgang ein
 mal so richtig amüsieren. Mit\nenergiegeladenen Tänzen wetteifern sie um d
 ie Gunst der Frauen\,\ngeraten darüber in Streit\, woraufhin die Frauen si
 ch abwenden und das\nWerben von Neuem beginnt. Robbins’ ausdrucksstarke Ch
 oreografie in\nVerbindung mit Bernsteins jazzig swingender Musik\, die auf
  Modetänzen\nder Zeit wie dem Jitterbug oder der Rumba basiert\, wurde inn
 erhalb\nkürzester Zeit so erfolgreich\, dass die beiden Künstler ihr Balle
 tt\nzum abendfüllenden Musical _On the Town_ ausarbeiteten.
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ORGANIZER:MAILTO:info@orchester-mainz.de
SUMMARY:8. Sinfoniekonzert 'Amerika!'
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