BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//orchester-mainz.de//NONSGML kigkonsult.se iCalcreator 2.22.1//
METHOD:PUBLISH
X-WR-CALNAME:Philharmonisches Staatsorchester Mainz Veranstaltung
X-WR-CALDESC:Philharmonisches Staatsorchester Main Veranstaltung
X-WR-TIMEZONE:Europe/Berlin
BEGIN:VEVENT
UID:20260830T192927CEST-2692JGTiiv@orchester-mainz.de
DTSTAMP:20260830T172927Z
DESCRIPTION:Während seiner Zeit im Dienst von Fürst Nicolas Esterházy war\n
 Joseph Haydn verpflichtet\, jährlich eine Oper zu komponieren\, somit\nbot
 en sich dem Komponisten viele Gelegenheiten\, in dieser Form zu\nexperimen
 tieren. Die Ouvertüre zu seiner zehnten Oper _L’isola\ndisabitata_ – manch
 e sagen auch achte – entstand 1779. Sie wird\nmitunter als „Miniatursinfon
 ie“ beschrieben und ist ein\nhervorragendes Beispiel für Haydns Sturm-und-
 Drang-Stil: Mehrere\nThemen entfalten sich überraschend plötzlich und emot
 ionsgeladen und\nwerden durch eine farbenreiche Orchestrierung bis hin zu 
 einem\nfuriosen Finale kontextualisiert.\nWolfgang Amadeus Mozart bezeichn
 ete sein erstes Werk für Violine\,\nViola und Orchester zunächst als Conce
 rtone\, also großes Konzert.\nErst unter dem Eindruck seiner großen Reise 
 nach Mannheim und Paris\n1777–79 ging er zu der Bezeichnung Sinfonia conce
 rtante – also ein\nStück\, das in der Mitte zwischen Sinfonie und Solokonz
 ert angesiedelt\nist – über\, so\, wie es gerade „en vogue“ war in diesen 
 beiden\nMusikzentren. Der Charakter des Werkes ist durch den besonderen\,
 \nmajestätischen Gehalt der Tonart Es-Dur bestimmt. Zu den vielen\nSchönhe
 iten des Werkes gehört gerade die Art\, wie Mozart im\nOrchester auf die u
 nterschiedlichen Soloinstrumente eingeht und sich\nvielfältig Dialoge zwis
 chen den Instrumentengruppen\, ausgehend von\nden Solostimmen\, entspinnen
 . \n\nUm „Mozarts Geist aus Haydns Händen“ zu empfangen\, hatte die\nBonne
 r Hofgesellschaft 1792 den jungen Ludwig van Beethoven nach Wien\ngeschick
 t. 11 Jahre später\, als er im Theater an der Wien die\nUraufführung seine
 r 2. Sinfonie dirigierte\, hatte sich die Welt und\ndas musikalische Wien 
 grundlegend gewandelt: Die Französische\nRevolution hatte Europa mit Krieg
  und politischem Umsturz überzogen. \n\nNapoleon Bonaparte war der Mann de
 r Stunde\, der in Frankreich eine\nbürgerliche Rechtsordnung schuf und fre
 iheitlich gesinnten\nZeitgenossen wie Beethoven als der Heros einer neuen 
 Epoche erscheinen\nmusste. Mit seiner Zweiten hat Beethoven das vollendete
  Spiegelbild\njener ersten Jahre des neuen Jahrhunderts geschaffen. Obwohl
  dieses\nWerk gemeinhin als Abschluss seiner ersten\, noch von Mozart und 
 Haydn\ngeprägten Periode gilt\, kündet es im unbändigen Elan und der\nbrod
 elnden Nervosität seiner Ecksätze\, in den martialischen Klängen\nseiner M
 ilitärfanfaren und den ungeheuren Steigerungen \n\n  \n\nvon einer neuen Z
 eit.
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20270409T200000
ORGANIZER:MAILTO:info@orchester-mainz.de
SUMMARY:7. Sinfoniekonzert 'Klassik Pur'
END:VEVENT
END:VCALENDAR
