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X-WR-CALNAME:Philharmonisches Staatsorchester Mainz Veranstaltung
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DESCRIPTION:Olli Mustonen spielt in unserer heutigen Musikwelt eine\naußerg
 ewöhnliche Rolle – ganz in der Tradition großer Meister wie\netwa Rachmani
 noff\, Busoni oder Enescu genießt er hohes Ansehen sowohl\nals Pianist und
  Dirigent als auch als Komponist. In seinem\nKlavierspiel und seinem Dirig
 at folgt er stets der tiefen\nÜberzeugung\, dass jede Aufführung den Geist
  einer Uraufführung\natmen sollte\, so dass Interpret*in und Publikum eina
 nder als\nZeitgenoss*innen begegnen können. \n\n_Valoa kohti (Towards the 
 light)_\, ursprünglich zu Beginn der\nCoronapandemie für Blechbläserquinte
 tt komponiert\, eröffnet dieses\nSinfoniekonzert innerhalb des Mainzer Kom
 ponist*innenportraits und\nbeweist Relevanz auch in postpandemischen Zeite
 n. Prägend und\neinflussreich ist für Mustonens Schaffen u. a. der ungaris
 che\nKomponist Belá Bartók. Das zweite Werk dieses Abends trägt dem\nRechn
 ung: _Der wunderbare Mandarin_ ist Bartóks drittes und letztes\nBühnenwerk
  und wurde 1926 als Tanzpantomime uraufgeführt\, artete\naber wegen der al
 s unmoralisch empfundenen Handlung (Prostitution\,\nZuhälterei\, Gewalt) u
 nd expressionistischer Musik in einen Skandal\naus und wurde sofort wieder
  vom Programm genommen. Im darauffolgenden\nJahr fertigte Bartók aus der B
 allettmusik seine berühmt gewordene\nKonzertsuite – und brach damit endgül
 tig die\ntraditionell-romantische Form. \n\nFür den Pianisten Olli Mustone
 n ist Ludwig van Beethovens\nhochvirtuoses Klavierkonzert Nr. 5 ein Werk g
 anz nach seinem\nGeschmack: Anders als es sein Beiname _Emperor Concerto_ 
 suggeriert\,\nist es kein allein von Heroismus geprägtes Werk. Es hat über
 raschend\nsanfte\, intime Momente\, in denen der Pianist seine Expressivit
 ät und\ndie Intensität seines Spiels zur Geltung bringen kann. Mustonens\n
 kristallklarer\, fast perkussiver Anschlag und das Wechselspiel\nzwischen 
 explosiven Ausbrüchen und einfühlsamer Zurückhaltung\nzeichnen seine Inter
 pretationen aus. \n\n„Zu meiner Sinfonie Nr. 2 wurde ich durch den Roman _
 Der dunkle\nEngel_ von Mika Waltari inspiriert\, der im Jahr 1453 spielt u
 nd die\nEreignisse rund um die letzten Tage des byzantinischen Konstantino
 pel\nschildert. Geschichte und Kultur dieses antiken Imperiums haben mich
 \nschon immer fasziniert. Der erste Satz ist eine Apotheose des\nbyzantini
 schen Mystizismus\, die folgenden Sätze beziehen sich auf\nwichtige Ereign
 isse und Wendepunkte in Waltaris Roman“\, sagt Olli\nMustonen über seine K
 omposition\, die den Konzertabend beschließen\nwird.
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ORGANIZER:MAILTO:info@orchester-mainz.de
SUMMARY:6. Sinfoniekonzert Olli Mustonen - Mainzer Komponist*innenportrait
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