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DESCRIPTION:Im Leben und Schaffen des Schriftstellers Adam Mickiewicz fand 
 das\nFreiheitsstreben gleich mehrerer Nationen eine kraftvolle Stimme.\nGe
 boren 1798 auf dem Gebiet des heutigen Litauens in einer Familie des\nalte
 n polnischen Landadels\, engagierte er sich als Dichter wie\npolitischer A
 kteur für die Widerstandsbewegungen vor allem in seinen\nHeimaten Polen un
 d Litauen\, später auch in weiteren Ländern Europas.\nDas Epos _Grazhyna_ 
 erschien im gleichen Jahr\, in dem der 25-jährige\nDichter für sein Engage
 ment in der polnischen Freiheitsbewegung nach\nZentralrussland verbannt wu
 rde und erzählt vom Wirken der\ngleichnamigen mythischen Anführerin\, die 
 Litauen gegen die\nBesatzungsmacht des Deutschen Ordens führte – und dabei
 \nheldinnenhaft ihr Leben ließ. Die Sinfonische Ballade nach\nMickiewicz’ 
 Epos aus der Feder des ukrainischen Komponisten Borys\nLjatoschynskyj ents
 tand 1955 zum 100. Todestag des Dichters. Mit\nintensiven Farben von elegi
 scher Sehnsucht bis zu martialisch\nschmetternden Blechbläsern zeichnet Lj
 atoschynskyj das ergreifende\nmusikalische Porträt einer Freiheitskämpferi
 n\, die allen\nWiderständen mutig gegenübertritt. \n\nFrederic Chopins 2. 
 Klavierkonzert entstand\, als der 19-Jährige noch\nin Warschau studierte\,
  und wurde von ihm 1830 aus der Taufe gehoben\,\nkurz bevor er sein Heimat
 land Polen verließ. Dasselbe Werk trug\nmaßgeblich dazu bei\, ihm in Frank
 reich\, wo er beinahe sein gesamtes\nweiteres Leben verbringen sollte\, ei
 nen Ruf als exzeptioneller\nKlaviervirtuose einzutragen. Eine tiefe Emotio
 nalität durchzieht das\nf-Moll Konzert – das der Nummerierung zum Trotz da
 s erste war\, das\nChopin komponierte – in jeder Note\, im majestätisch au
 sgreifenden\nEröffnungssatz ebenso wie im rasend virtuosen\, tänzerischen
 \nFinalrondo\, zwischen die ein innig leuchtendes Larghetto eingebettet\ni
 st. \n\n  \n\nAls Tschaikowskys 4. Sinfonie 1888 uraufgeführt wurde\, war 
 er bereits\nein anerkannter\, in ganz Europa geschätzter Komponist. Ein\nb
 edeutungsschwangeres\, oft als „Schicksalsmotiv“ apostrophiertes\nEröffnun
 gsmotiv in den Klarinetten durchzieht die gesamte Sinfonie.\nWeder das tra
 umselig schöne Hornsolo\, das den langsamen zweiten Satz\neröffnet\, noch 
 der graziöse Walzer im dritten Satz können dem\nschicksalsschweren Eröffnu
 ngsmotiv dauerhaft etwas entgegensetzen –\nund selbst im Finalsatz\, wenn 
 auch der üblichen sinfonischen\nDramaturgie folgend nach Dur gewendet\, is
 t das hartnäckig\ninsistierende „Schicksalsmotiv“ omnipräsent.
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ORGANIZER:MAILTO:info@orchester-mainz.de
SUMMARY:5. Sinfoniekonzert 'Melancholie und Rausch'
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