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X-WR-CALNAME:Philharmonisches Staatsorchester Mainz Veranstaltung
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DESCRIPTION:Nach dem überwältigenden Erfolg seiner ersten Sinfonie befand s
 ich\nJohannes Brahms 1877 in einer relativ ruhigen Lebensphase. Er konnte
 \nendlich frei komponieren\, ohne den drohenden Schatten des großen\nVorbi
 lds Beethoven im Nacken. So zog es den Komponisten im Sommer in\nden idyll
 ischen Ort Pörtschach am Wörthersee in Österreich\, einen\nOrt von atember
 aubender Naturschönheit. Die friedvolle Umgebung\nprägte die Stimmung der 
 Sinfonie maßgeblich: Die Sinfonie Nr. 2 in\nD-Dur gilt als die unbeschwert
 este seiner insgesamt vier Sinfonien. In\nnur vier Monaten schrieb er ein 
 Werk mit pastoraler Grundstimmung\,\nlyrischer Wärme und tiefgründiger Raf
 finesse. Brahms berief sich\ndabei in den vier Sätzen auf die traditionell
 en klassischen Formen\,\nverlieh ihnen aber seinen unverwechselbaren Stil\
 , der sich durch\nkomplexe Rhythmen\, reiche Harmonien und eine kunstvolle
  thematische\nEntwicklung auszeichnet. In der 2. Sinfonie demonstriert Bra
 hms seine\nMeisterschaft in der Orchestrierung\, indem er das volle Potenz
 ial des\nOrchesters ausschöpft\, um ein Werk von großer Klangfülle und\nvo
 llkommener Ausgewogenheit zu schaffen. \n\nDie innige\, durch Brahms’ Bezi
 ehung zu Clara Schumann durchaus\nverschlungene Verbundenheit zwischen Bra
 hms und Robert Schumann ist\nlegendär. Ihre Beziehung zählt zu den bedeute
 ndsten\nKünstlerfreundschaften der Musikgeschichte – kein Wunder also\, da
 ss\nsie in diesem 4. Sinfoniekonzert vereint erklingen. Robert Schumanns\n
 dramatische Komposition _Manfred_ nach Lord Byrons gleichnamigem\nGedicht 
 entführt in eine düstere Welt zwischen Schuld\, Einsamkeit\nund übernatürl
 ichen Mächten. Die Musik zeichnet eindrucksvoll das\nSeelenleben des rastl
 osen Helden nach\, der von inneren Dämonen\ngetrieben wird und Erlösung su
 cht. Ausdrucksstark sind\nOrchesterfarben und Motive zu eindringlichen Kla
 ngbildern verwoben und\nverleihen dem Werk eine außergewöhnliche Intensitä
 t. Besonders die\nbekannte Ouvertüre steht exemplarisch für Schumanns Scha
 ffen und\nfasziniert mit ihrer emotionalen Wucht. Manfred ist ein selten\n
 aufgeführtes Meisterwerk der Romantik\, das Literatur und Musik auf\neinzi
 gartige Weise verbindet. \n\n  \n\nAls Sprecher freuen wir uns auf den Ex-
 Tatort-Kommissar und\nrenommierten Schauspieler Udo Wachtveitl.
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ORGANIZER:MAILTO:info@orchester-mainz.de
SUMMARY:4. Sinfoniekonzert 'Antihelden'
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