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DESCRIPTION:Die 1920er Jahre waren nicht nur in Europa eine Zeit des Aufbru
 chs und\nder Suche nach neuen musikalischen Ausdrucksformen\, sondern auch
  in\nden USA\, wo der Blues und Jazz der afro-amerikanischen Community die
 \nvon klassischen europäischen Komponisten geprägte Musikwelt\nelektrisier
 te. Fasziniert von diesen für ihn völlig neuartigen\nHarmonien und Rhythme
 n\, reiste der französische Komponist Darius\nMilhaud eigens nach New York
 \, um in den Tanzlokalen Harlems den Jazz\nzu studieren. Seine dort gesamm
 elte Inspiration ließ er gleich nach\nseiner Rückkehr in die Musik zu dem 
 Ballett _La Création du monde_\neinfließen\, welches die Entstehung der We
 lt gemäß afrikanischer\nErzählungen und Mythen darstellt. Mit einer Jazzba
 nd ähnlichen\nBesetzung verwebt Milhaud darin barocke Formen auf\nbrillant
 -erfinderische Weise mit Blues und Dixieland.\nAls vielversprechender Nach
 wuchskomponist wurde der in Worms geborene\nRudi Stephan gehandelt\, bevor
  der Erste Weltkrieg seinem jungen Leben\nein zu frühes Ende setzte. Seine
  Musik steht auf der Schwelle\nzwischen Spätromantik und Moderne und bezie
 ht sowohl tonale Tradition\nals auch impressionistische Klänge und freiton
 ale Entwicklungen ein.\nVor allem aber zielt sie auf Spannung\, Ausdruck\,
  Farbe und soll ganz\nohne symbolische Aussage aus sich selbst heraus wirk
 en. Daher wählte\nStephan für sein 1913 mit großer Beachtung uraufgeführte
 s Werk auch\nden neutralen Titel _Musik für Orchester_. \n\nEin jüngeres B
 eispiel für eine gekonnte Verbindung von klassischen\nStrukturen und den m
 itreißenden Rhythmen des Jazz ist das fünfte\nKlavierkonzert des ukrainisc
 h-russischen Komponisten Nikolai Kapustin.\n1993 geschrieben\, zeichnet es
  sich durch eine faszinierende Mischung\naus nostalgischem Blues\, lässige
 m Swing und eine rasante Virtuosität\naus. Nicht zu überhören sind darin s
 tilistische Parallelen zum\nVorbild George Gershwin\, der wie kein anderer
  für die Fusion von\nsinfonischer Musik und Jazz steht. \n\n  \n\nGeleitet
  von seinem untrüglichen Gespür für Melodien mit\nHitpotential hatte Gersh
 win 1924 mit der _Rhapsodie in Blue_ das erste\nJazz-Klavierkonzert der Mu
 sikgeschichte geschaffen. Das Werk ist vor\nallem in der Version für große
 s Sinfonieorchester bekannt geworden\,\nseine ursprüngliche Fassung für Kl
 avier und Jazzband hingegen\nbesticht durch einen noch eigenwilligeren\, j
 azzigeren Charakter\, der\nin der Interpretation des international renommi
 erten Frank Dupree Trio\nauthentisch zur Geltung kommen wird.
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ORGANIZER:MAILTO:info@orchester-mainz.de
SUMMARY:3. Sinfoniekonzert „Energy Concert“
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