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X-WR-CALNAME:Philharmonisches Staatsorchester Mainz Veranstaltung
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DESCRIPTION:Die Musik entspreche „einer Art Klangwetter\, das sich dreht\,
 \numkehrt\, umhüllt\, entwickelt“ – so Philip Glass über seine\nKompositio
 n _In the Penal Colony_ nach Franz Kafkas Erzählung. Der\nText entstand 19
 14 als Reaktion auf eine Welt\, in der Gewalt und\nVerbrechen gegen die Me
 nschlichkeit erschreckend alltäglich geworden\nwaren – ein Thema\, das an 
 Aktualität in keiner Weise verloren hat.\nGlass’ intensive Kammeroper für 
 zwei Sänger und ein\nStreichquartett unterstreicht die Zeitlosigkeit diese
 s Stücks in\nseiner Auseinandersetzung mit humanistischen Fragen angesicht
 s der\nTodesstrafe. \n\nIn einer Strafkolonie steht die Hinrichtung eines 
 verurteilten Mannes\nbevor. Ein Besucher soll sie beobachten. Der Scharfri
 chter\, ein\nOffizier\, beschreibt dem Besucher detailliert die Funktionsw
 eise der\nHinrichtungsmaschine. Es handelt sich um eine denkbar brutale Me
 thode\,\nvon deren Richtigkeit der Offizier jedoch fest überzeugt ist: Er
 \nglaubt\, dass die Maschine die Macht besitze\, im Verurteilten einen\nMo
 ment der Verklärung zu bewirken\, in dem dieser die Falschheit\nseines Ver
 brechens vollständig verstehen könne. Der Besucher zeigt\nsich zunehmend e
 ntsetzt über das Vorgehen\, sieht jedoch keine\nMöglichkeit\, einzugreifen
 . Die Hinrichtung scheitert aufgrund eines\nDefekts\, der Offizier steigt 
 schließlich selbst in die Maschine und\nprogrammiert sie auf „Sei gerecht!
 “ …
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ORGANIZER:MAILTO:info@orchester-mainz.de
SUMMARY:In der Strafkolonie von Philip Glass (2000)
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