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DESCRIPTION:Das 1. Sinfoniekonzert führt zwei Werke der Konzertliteratur\nz
 usammen\, die für ihre Komponisten einen Umbruch markierten. Dmitri\nSchos
 takowitschs Cellokonzert Nr. 1 entstand 1959 für den berühmten\nCellisten 
 Mstislaw Rostropowitsch\, mit dem ihn eine enge Freundschaft\nverband\, un
 d bedeutete gleichzeitig die Befreiung aus einer\npersönlichen Schaffenskr
 ise wie aus Jahren künstlerischer Lähmung:\nUnter Stalin war Schostakowits
 ch harten Repressionen ausgesetzt\, doch\nes dauerte selbst nach dessen To
 d 1953 noch Jahre\, bis eine zumindest\nallmähliche Aufarbeitung der Stali
 n-Diktatur beginnen konnte. Nach\nJahrzehnten hoher persönlicher Gefährdun
 g hatte Schostakowitsch nun\n– wenigstens vorübergehend – das Gefühl\, wei
 tgehend unbehelligt\narbeiten zu können. Das erste Cellokonzert durchmisst
  von knarrenden\nTiefen bis zu gleißenden Höhen die ganze Bandbreite des\n
 Soloinstruments. Vom marschartigen Eröffnungssatz – in dem in\ntypischer S
 chostakowitsch-Manier durch rhythmische\nVerschiebungen immer wieder das G
 efühl entsteht\, als würde sich ein\ndrittes Bein ins Marschieren mogeln –
  über den von einer langen\nSolo-Kadenz geprägten Binnensatz schlägt das W
 erk den Bogen zu einem\nhochvirtuosen Finale.\nGustav Mahlers 5. Sinfonie 
 zeigt sich in einem – in den Worten des\nKomponisten – „ganz neuen Stil“. 
 Nach seinen vorangegangenen\nSinfonien\, die die Orchesterbesetzung um die
  menschliche Stimme\nerweitert hatten und von einer programmatischen Anlag
 e geprägt waren\,\nführte Mahler sein sinfonisches Schaffen mit der Fünfte
 n „back to\nthe roots“: meisterlich den großen Orchesterapparat in allen\n
 Farben bedienend\, ohne Erläuterung und dennoch – oder gerade\ndeshalb – i
 n einer sehr eigenen Architektur. Der eröffnende\nTrauermarsch führt in ei
 nen zum Bersten gespannten zweiten Satz\,\ndessen geradezu explosive Inner
 lichkeit sich in einen bewegenden\nChoral ergießt\, auf den ein jede üblic
 he Dimension sprengendes\nScherzo folgt\, laut Mahler von „tanzenden Stern
 en“ durchsetzt.\nEmotionales Kraftzentrum (und bekanntester Satz) dieser S
 infonie ist\ndas glühende intensive Adagietto\, das u. a. in Luchino Visco
 ntis\nTod in Venedig-Verfilmung verewigt wurde\; den Abschluss bildet ein
 \nüberraschend\nversöhnliches Finale. Mahlers Zeitgenossen fremdelten mit 
 dem\nkompromisslos intensiven\, weit in die Zukunft weisenden Werk – den\n
 Seufzer des Komponisten\, seine Fünfte sei „ein verfluchtes Werk.\nNiemand
  capiert sie“ widerlegt glücklicherweise der bis heute\nanhaltende Erfolg 
 dieser Sinfonie.
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ORGANIZER:MAILTO:info@orchester-mainz.de
SUMMARY:1. Sinfoniekonzert „Giganten!“
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