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DESCRIPTION:Für das 9. Sinfoniekonzert versammeln sich Repräsentanten der\n
 italienischen Kirchenmusik im Mainzer Dom. Giovanni Gabrieli\, geboren\n15
 54\, war ein venezianischer Kirchenmusiker am Markusdom in Venedig\nund ei
 ner der bedeutendsten Musiker der Venezianischen Schule am\nÜbergang von d
 er Renaissance hin zum Barock. Sein avantgardistisches\nWerk zog Musiker a
 us ganz Europa nach Venedig. Sein berühmtester\nSchüler wurde der Deutsche
  Heinrich Schütz. Bereits früh machte er\nin seinen Arbeiten vom Basso con
 tinuo Gebrauch\, und in seiner Sonata\npian’ e forte finden sich einige de
 r frühesten dynamischen\nKennzeichnungen\, d. h. Markierungen zum jeweilig
 en Einsatz von\nLautstärke in der Musik. Die Werke des deutschen Barocks\,
  die in der\nMusik von J. S. Bach gipfelten\, gründen auf dieser Tradition
 \, deren\nWurzeln in eben dieser Venezianischen Schule unter Giovanni Gabr
 ieli\nliegen. \n\nEinen Markstein legte der Komponist mit seinen Neuerunge
 n: das\nkonzertierende Prinzip\, die Einbeziehung instrumentaler Chöre und
 \nStimmen in die Vokalkomposition\, der solistische Gesang\, der\nGeneralb
 ass und bei alledem das Streben nach musikalischem Ausdruck\ndes Textes. D
 iese Neuerungen zielten darauf ab\, die Musik ‚lebhaft\nund durchdringend‘
 \, wirkungsvoller zu machen: voll von Gefühlen\,\ndie den Menschen ergreif
 en und bewegen. \n\nOrchestrale Pracht und opernhafte Melodik treffen auf 
 festliche\nSakralmusik: Puccinis Messa di Gloria ist eine der beliebtesten
 \nVertonungen der lateinischen Messe. Giacomo Puccini schrieb seine\n„Mess
 e für vier Stimmen mit Orchester“ zwischen 1878 und 1880 als\nAbschlussarb
 eit seines Musikstudiums in seiner Heimatstadt Lucca. Bei\nder Uraufführun
 g des Werks am 12. Juli 1880 war der Komponist gerade\neinmal 21 Jahre alt
 . Zu seinen Lebzeiten nicht veröffentlicht\, wurde\ndie Messe nach ihrer W
 iederentdeckung Anfang der 1950er-Jahre sehr\nbeliebt. In der Messa di Glo
 ria steht der Chor mit immer neuen\nmelodischen Schönheiten ganz im Mittel
 punkt\; die Solopartien für\nTenor und Bariton werden von den Ensemblemitg
 liedern des Musiktheaters\nAntonello Palombi und Tim-Lukas Reuter interpre
 tiert.
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ORGANIZER:MAILTO:info@orchester-mainz.de
SUMMARY:9. Sinfoniekonzert Italienischer Dom
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