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DESCRIPTION:„Ich widme die Komposition The Dance of 21 all jenen\, die mit 
 Kraft\,\nKampf und Glauben jeden Tag in sich selbst rebellieren\, jenen\, 
 die\nunermüdlich die Hoffnung und tiefere Menschlichkeit verteidigen\,\nje
 nen\, die\, ohne es zu wissen oder sich darum zu kümmern\, das neue\nVorbi
 ld für die Zukunft werden.“ \n\nLeuchtende Worte in turbulenten Zeiten – n
 icht nur im Hinblick auf\ndas Andenken an die griechische Revolution\, zu 
 deren 200 Jahrestag\nKonstantia Gourzi diese Komposition schrieb. Das vom 
 Staatsorchester\nihrer Heimatstadt Athen in Auftrag gegebene Werk erinnert
  an den Mut\nder Griech*innen\, die 1821 begannen\, Widerstand gegen die f
 ast 400\nJahre andauernde Besetzung durch das Osmanische Reich zu leisten 
 –\nund 1832 die Gründung eines souveränen griechischen Staates feiern\nkon
 nten. Gourzis Komposition beginnt rhythmisch markant\, treibend und\ndurch
 läuft verschiedene Stadien von Agitation und Beruhigung\, um\nschließlich 
 in einen überwältigenden Schluss zu münden. \n\n  \n\nDer Titel ihres Trom
 petenkonzerts Ypsilon spielt mit mehreren\nBedeutungsebenen: „Die zunächst
  auffälligste ist der [griechische]\nBuchstabe selbst\, der auch wie ein M
 ensch mit nach oben gestreckten\nArmen gesehen werden kann. Die Übersetzun
 g des Wortes ‚Ypsilon‘\naus dem Griechischen heißt ‚das Hohe‘\, aber auch 
 gleichzeitig\n‚das Hohe anschauen‘“\, wie die Komponistin schreibt. 2019\n
 begonnen\, nahm die Komposition einen anderen Verlauf als zunächst von\nGo
 urzi geplant\, da die Lockdowns der Corona-Jahre sich auch in ihrem\nSchaf
 fen niederschlugen – die äußeren Einschränkungen führten\nsie zu einer gru
 ndsätzlichen Reflexion über das künstlerische\nHandeln und die Frage nach 
 dessen essenzieller Notwendigkeit. Ein\nausgedehntes Solo der Trompete erö
 ffnet das musikalische Poem\, ehe\ndas Tutti-Orchester eine Antwort findet
 . Auch im weiteren Verlauf des\nKonzerts werden verschiedenste Facetten de
 s Abwechselns wie auch des\ngemeinsamen Musizierens durchgespielt – insbes
 ondere letzteres\nvermisste man ja in den strengen Lockdowns besonders sch
 merzlich. \n\n  \n\nDen Abschluss des Konzerts bildet Robert Schumanns 4. 
 Sinfonie\, die\nder Komponist seiner Frau widmete. „Ein Werk aus tiefster 
 Seele\ngeschaffen“\, schrieb Clara Schumann in ihren Aufzeichnungen über\n
 die Sinfonie\, die 1841 direkt nach der Ersten komponiert\, aber erst\nzeh
 n Jahre später in einer überarbeiteten Fassung veröffentlicht\nwurde: In v
 ier attacca ineinander übergehenden Sätzen durchmisst\ndieses Werk den gan
 zen klanglichen Kosmos der romantischen Sinfonik\,\nschließend in einem ra
 uschhaft-überschwänglichen Finale. \n\n  \n\nMit Reingehört können Sie sch
 on am 08. Mai mittags einen ersten\nEinblick in das Konzert erleben!
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ORGANIZER:MAILTO:info@orchester-mainz.de
SUMMARY:8. Sinfoniekonzert Konstantia Gourzi – Mainzer Komponist*innenportr
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